14. März 2015

@ Vittorio Ubertone

Torrente stürmte auf Pole Position

In einer ungewöhnlich frühen Qualifikationssitzung fuhr sich der amtierende Qatar Gewinner Shaun Torrente für den elften Grand Prix of Qatar auf die Pole Position. Tausende von Fans entlang der Promenade von Doha bejubelten den für das heimische Qatar Team fahrenden Amerikaner dafür. Torrente ging dabei mit seinem brandneuen DAC Rumpf ins Rennen, den er in den Tagen zuvor in der Bucht von Doha ausgiebig getestet hatte und bewies damit, dass er derjenige für die fünfzehn anderen Piloten aus zehn Nationen ist, den es auf dem 1,76km langen 5-Bojen Kurs in der Bucht von Doha zu schlagen gilt.

“Ich bin wirklich zufrieden mit unserem Ergebnis,” so Shaun Torrente. „Wir haben nicht nur in Florida sondern auch in hier in Qatar hart daran gearbeitet unser Setup für dieses neue Boot vorzubereiten und glauben jetzt, dass wenn alles nach unseren Wünschen läuft, wir hier für das Qatar Team zum zweiten Mal in Folge die Chance auf einen Sieg haben werden.“ Das Qatar Team kann im Moment drei Siege in Folge bei seinem Heim Grand Prix verzeichnen, zwei davon holte Shaun Torrente und einer ging an den Italiener Alex Carella, der in dieser Saison für das Team Abu Dhabi an den Start geht. In diesem Jahr enttäuschte Carella jedoch seinen neuen Team Manager Guido Cappellini ein wenig und wird von Startplatz zehn aus ins Rennen gehen.

@ Vittorio Ubertone

Chiappe bleibt an Torrente dran

Torrente setzte in dem Top-6 Shoot-Out des Qualifyings eine unglaublich schnelle Zeit von 42,74sek. und blieb so mit einem Schnitt von 176,84 km/h uneinholbar. Damit lag er knapp eine halbe Sekunde vor dem amtierenden Weltmeister Philippe Chiappe. Der Franzose brachte es in dem Moore Rumpf seines CTIC China Teams auf eine Rundenzeit von 43,40sek. Platz drei in der Startaufstellung schnappte sich Ahmed Al Hameli vom neuen Emirates Team von Scott Gillman. Al Hameli brauchte 44,25sek. für die Runde und brachte es damit in dem kürzeren, für die F2 designten BaBa Rumpf auf 170,85 km/h.

Viertschnellster war der Kuwaiti Youssef Al Rubayan, der es in den Diensten des GC Atlantik F1 Teams auf 44,61sek. und 169,47 km/h brachte. Platz fünf ging an den zweimaligen Weltmeister Sami Selio im BaBa Boot des Mad Croc Teams. Er lag mit einer Zeit von 45,29sek. nur knapp vor dem Schweden Erik Stark, der es in seiner erste zweiten Saison mit seinem DAC Rumpf vom Team Nautica auf eine Rundenzeit von 47,35sek. brachte. Sechszehn Fahrer aus elf Nationen werden am Nachmittag den rauen Kurs in der Bucht von Doha angehen um beim Grand Prix of Qatar auf den ersten Lauf der Saison auszutragen.