25. Aug. 2015

@ ADAC Motorsport

ADAC Jetboot Cup begeistert Berliner Publikum

Die Starter des ADAC Jetboot Cup boten den Fans beim dritten Lauf der Saison in Berlin-Grünau ein nervenaufreibendes Spektakel. In der leistungsstärksten Klasse Runabout Open setzte sich mit Frank Wittling (46, Frechen) der amtierende Meister nach drei Siegen in drei Wertungsläufen souverän durch. "Punktemaximum und in der Gesamtwertung 27 Zähler auf Nico Russ aufgeholt - mehr kann ich mir nicht wünschen", sagte Wittling nach den Rennen. "Es ist sehr gut gelaufen für mich, auch wenn mich erneut ein Defekt ereilte. Irgendwo werde ich den Technikteufel in dieser Saison nicht los. Zum Glück trat der Defekt erst nach der Zieldurchfahrt des ersten Rennens auf und hat mich damit keine Punkte gekostet. Für Sonntag musste ich mir aber ein Ersatz-Jetboot ausleihen, das eigentlich nach Stock-Reglement aufgebaut war. Damit konnte ich dennoch zwei Siege in der Open-Klasse holen.“

Dabei wurde Wittling beinahe erneut von einem Defekt ausgebremst. Nach der Zieldurchfahrt des ersten Laufs hatte sein Jetboot plötzlich keinen Vortrieb mehr und ließ sich bis zum Start des zweiten Rennens nicht mehr ausreichend reparieren. So borgte sich Wittling die Rennmaschine eines Konkurrenten und holte damit am Sonntag zwei weitere Siege. In der Klasse Runabout Stock waren die Kräfteverhältnisse ebenfalls klar verteilt. Patrick Hoffmann (45, Saarbrücken) gewann zwei der drei Läufe und musste sich nur im ersten Rennen mit Rang drei begnügen. Auch Hoffmann litt dabei unter technischen Problemen. " Gleich im ersten Lauf ging meine Kupplung kaputt und ich konnte nach wenigen Runden nur noch auf die Hälfte der Leistung zurückgreifen. Ich konnte aber zum Glück noch einen dritten Platz retten", sagte Hoffmann, der seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 40 Punkte ausbaute. "Für Sonntag konnten wir nach einem Wechsel des defekten Bauteils wieder die volle Kraft des Jetboots abrufen. Damit konnte ich beide Läufe souverän gewinnen und mir den Gesamtsieg in Berlin sichern."

@ ADAC Motorsport

Spannende Rennen in den Ski-Klassen

Keinen deutschen Erfolg gab es In der Klasse Ski Open auch bei der dritten Veranstaltung der Saison. Dabei war es in Berlin aber nicht der zweifache Saisonsieger Luc Hermsen (16, Niederlande), sondern Gaststarter Anders Keller (25, Dänemark), der sich durchsetzte. Keller, der bereits im Vorjahr in Berlin als Gaststarter gewonnen hatte, genügten dabei ein Laufsieg und zwei zweite Plätze zum Gesamterfolg in Berlin. "Schon 2014 konnte ich hier einen Sieg landen, damals allerdings in der Ski Stock Klasse. Diese Location scheint mir einfach zu liegen, denn diesmal habe ich erneut gewonnen,“ so Anders Keller (25, Dänemark). „Das Starterfeld war sehr ausgeglichen und Luc (Hermsen) ein sehr harter Gegner. Ich konnte das Blatt ja erst im letzten Lauf zu meinen Gunsten wenden."

In der Klasse Ski Stock sicherte sich Frank Lilienfeld (41, Nobitz) den Sieg. Er gewann den ersten Lauf und kam in den beiden anderen als Zweiter ins Ziel. Am Ende reichte das, um den Dänen Keller um vier Wertungspunkte auf Platz zwei zu verweisen. Mit seinem Erfolg übernahm Lilienfeld auch die Führung in der Gesamtwertung seiner Klasse. "Es war eine richtig spektakuläre Veranstaltung. Der Bojenkurs hätte für uns Ski-Fahrer zwar etwas anspruchsvoller sein können, aber man muss bei der Kurssetzung immer einen Kompromiss zwischen Ski- und Runabout-Piloten finden,“ erklärte Frank Lilienfeld. „Da es aber recht hohen Wellengang gab, war die Sache dennoch nicht ganz einfach für uns. Mit meinen Ergebnissen bin ich sehr zufrieden, denn ich bin in beiden Klassen, in denen ich gestartet bin, auf dem Podium gelandet." Die nächsten Rennen im ADAC Jetboot Cup finden am 5. und 6. September in Rendsburg statt.